Archiv der Kategorie Ausstellungen

Haikus zu Bildern der aktuellen Ausstellung

Sie geht übers Feld.
Manchmal bleibt sie still stehen,
wartet auf den Klang.

Steht in der Wüste,
der Mann im dunklen Anzug.
Fühlt sich sehr fremd hier.

Landschaftsfenster

Gestern war ich wieder bei den »Landschaftsfenstern« . Das sind Rahmen aus dünneren Baumstämmen und -ästen aus dem Benther Berg an vier Orten des Landschafts-Kunstpfades Empelde-Benthe (im Zusammenhang mit der Gartenregion Hannover 2009, konzipiert und errichtet vom Büro Grünplan) Dort habe ich über einen Zeitraum von zwei Monaten täglich ein oder zwei Fotos gemacht, um den Veränderungsprozess dieser Landschaft  zu dokumentieren. Außerdem verstehe ich die Foto-Folge als ein Beispiel für die unterschiedliche Wirkung von Landschaftsfotos in Abhängigkeit von Wetterlage und Lichtverhältnissen. Mit solchen Fotos (siehe die vier folgenden Beispiele) habe ich einige Leporello-Bücher gestaltet, die auch Bestandteil der laufenden Ausstellung KUNST ALS PROZESS UND ALS LANDSCHAFT sind.

landschaftsfenster-i-2009-a.jpg    landschaftsfenster-i-2009-b.jpg    landschaftsfenster-i-2009-c.jpg

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Diese Projekt setze ich fort bis zum nächsten Jahr um diese Zeit, um ein ganzes Jahr in den Feldern östlich des Benther Berges zeigen zu können.

>Landschaftsfenster 3a und b<, 2009, jeweils 21 Fotos, Länge: 3,50 m.

Künstlerischer Dialog mit Natur und Leben

Hier ist der Blog von Uwe Ahrens im Aufbau.  Die Webseite soll über seine künstlerischen Aktivitäten informieren und sie soll Interessierten die Möglichkeit bieten, mit Uwe Ahrens in einen Dialog einzutreten. Besucher des Blogs sind herzlich eingeladen, zu den Beiträgen ihre Kommentare einzutragen.

Zur Zeit läuft gerade seine Ausstellung Natur als Prozess und als Landschaft mit Bildern, Büchern und Objekten vom 23. August bis 20. September 2009 im Kunstraum Benther Berg bei Hannover.  Sie ist mit Musik von Volker Schütz und einer einfühlsamen Rede von Jürgen Hans in angenehmer Atmosphäre eröffnet worden.

Die Exponate der Ausstellung geben einen Überblick über das künstlerische Schaffen der letzten Jahre: Baum-Portraits (Feder- und Pinselzeichnungen), “Saft-Bilder”, Farbstiftzeichnungen, Baum-Objekte und Bücher über Formen und Prozesse der Natur.

Entlang der Exponate dieser Ausstellung wird der Blog entwickelt und dann darüber hinaus erweitert. Nachfolgend vier Arbeiten, die auch in der Ausstellung nebeneinander hängen: zwei Farbkreidezeichnungen (»Borsum II«, 2004, 77 x 57 cm und »Borsum III«, 2004, 77 x 57 cm, 2004) und zwei Saftbilder (»Große Saft-Landschaft 2009-14«, 80 x 61 cm und »Große Saft-Landschaft 2009-15«, 80 x 61 cm, beide: Ligusterbeere, Brombeere)

Farbkreidezeichnung Borsum II      Farbkreidezeichnung Borsum III

grose-farb-landschaft-2009-15-liguster-und-brombeerek.JPG    grose-farb-landschaft2009-14-liguster-und-brombeere-2009k.JPG    saft-landschaft-2004-22-49×37-pflanzensafte-k.JPG    grose-saft-landschaft-fur-siloah-2oo3-k.jpg

saft-landschaft-2oo4-48×37-pflanzensafte-k.jpg

Das dritte Saftbild (»Saft-Landschaft 2004-22«) ist auch ein Exponat in der laufenden Ausstellung, es stammt aber schon aus dem Jahre 2004 und zeigt, dass die Säfte ihre Farbintensität sehr lange halten können. Grundsätzlich sind sie aber dem fortlaufenden Prozess der natürlichen Veränderung unterworfen. Ich stelle noch zwei weitere »Saft-Landschaften« aus dem Jahre 2004 dazu. Weitere Farbstiftzeichnungen siehe in der gleichnamigen Kategorie.

Rede von Jürgen Hans zur Ausstellungseröffnung am 23.8.2009
(PDF-Datei, ca. 130 Kb)

Zeitungsartikel zur Ausstellungseröffnung

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am Tag vor der Ausstellungseröffnung in der Calenberger Zeitung ausführlich über die bevorstehende Vernissage. Unter dem Titel “Die Natur inspiriert den Künstler” schreibt Kerstin Siegmund über die Arbeiten und die Ausstellung im Kontext der “Gartenregion Hannover”.

Beitrag zur Ausstellungseröffnung in der Calenberger Zeitung v. 22.08.2009
(PDF-Datei, 92 Kb)

Lebens-Flüsse

Kunstprojekt LEBENS-FLÜSSE für den Landschaftskunstpfad Benthe-Empelde im Rahmen der „Gartenregion Hannover 2009“
Entlang des Weges vom südlichen Fuß der Kalihalde Richtung Benthe bis zur Gärtnerei Behre habe ich in einer Reihe von Bäumen und auf dem Boden rechts und links des Weges jeweils einen Ast mit weißem Papier umwickelt/ umklebt, so wie man Wunden verbindet. Ich habe solche Äste ausgewählt, die schon weitgehend abgestorben sind, in ihrer schön gewundenen Form aber auch noch in ihrem Sterben das Fließende des Wachstums – und damit ein wesentliches Prinzip des Lebens – deutlich sichtbar werden lassen.
So wird das Sterben des jeweiligen Astes verlangsamt, das weiße Papier wird jedoch durch die noch in den Ästen fließenden Säfte, durch die Wettereinflüsse, Schnecken, Würmer, Flechten und Pilze allmählich zersetzt und verschwindet wieder. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, wird dadurch der ständige Verwandlungsprozess, in dem sich alles Lebende befindet, deutlich sichtbar gemacht.Die Arbeit in den Bäumen und an den nicht ortsgebundenen Ästen hat sich von Februar bis Juni 2009 erstreckt.

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